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Kurz-Chronik 50 Jahre Kirche Rahlstedt

Kaiserlichen Postamt

 

Die Gründung der Gemeinde Hamburg-Rahlstedt geht zurück auf die 20‘ger Jahre des vorigen Jahrhunderts.

 

In dieser Zeit erhielten Amtsträger der Gemeinden Wandsbek und Borgfelde den Auftrag in Rahlstedt eine Gemeinde zu gründen.

 

Die ersten Gottesdienste fanden 1923 in einem Wohnraum der neuapostolischen Familie Heuser in der Wandsbeker Straße (heute Rahlstedter Straße) statt.

 

Das Haus, es handelte sich um das einstige „Kaiserliche Postamt“, gehörte der Familie Heuser, die hier lebte und ein Kolonialwarenladen betrieb.

 

Schon im darauf folgenden Jahr zog die Gemeinde in die „Höhere Mädchenschule“ in der Eichenallee 4 (heute Wesenbergallee) um.

 

Die Gemeinde wuchs beständig, sodass sie auf Weisung des Apostels Lembke im Jahr 1928 selbstständig wurde. Zu diesem Zeitpunkt zählte die Gemeinde 46 Mitglieder.

 

 

Nachdem das Schulzimmer in der Eichenallee nicht mehr ausreichte, wurde ein ca. 50qm großer Raum im Hause des Fischhandels Salge in der Rahlstedter Bahnhofstraße 10 angemietet.

 

Das Kirchenlokal wurde über den rückwärtigen Eingang erreicht. Auf dem Hof wurden oft Holzkisten gela

gert und besonders an heissen Tagen roch es stark nach Fisch.

 

Bedingt durch die Hellhörigkeit des Gebäudes konnte man während des sonntäglichen Morgengottesdienstes oft die Frühstücksgespräche aus den Nebenräumen vernehmen.

 

Während des zweiten Weltkrieges wurden einige männliche Mitglieder der Gemeinde zum Militärdienst eingezogen und fehlten somit in der Gemeinde.

 

Viele kehrten nicht aus dem Krieg zurück.

 

In dieser Zeit besuchten die Mitglieder der Gemeinde Ahrensburg die Gottesdienste in Rahlstedt, da ihr eigener Kirchenraum beschlagnahmt war.

 

Nach dem Krieg wuchs die Gemeinde durch Zuzug von Vertriebenen stetig und das Kirchenlokal in der Rahlstedter Bahnhofstraße 10 wurde zu klein. Daher wurden 30 Gemeindemitglieder für 6 Jahre in die neu gegründete Gemeinde Tonndorf überwiesen.

 

Im November 1956 erhielt die Gemeinde eine neue Versammlungsstätte in der Rahlstedter Bahnhofstraße 23a.

 

Es handelte sich um dabei ein ehemaliges Schlachthaus, welches eigens für die Gemeinde umgebaut worden war.

 

Das Kirchenlokal war ca. 100 qm groß und bot der Gemeinde ausreichend Platz. Vom früheren Schlachtbetrieb enthielten die Wände Salpeter, wodurch der Putz immer wieder von den Wänden brach.

 

Die Gemeindemitglieder wurden jedoch nicht müde, die Schäden immer wieder auf‘s neue auszubessern und für ein schönes Aussehen zu sorgen.

 

Der Kirchenraum wurde mit einem „Wunderwerk der Technik“ beheizt - einem Ölofen. Eines Sonntags morgens explodierte der Ofen.

 

Der Kirchenraum bot ein verheerenden Anblick - jeder Winkel war verrußt.

 

Ende der 50‘er Jahre verzeichnete die Gemeinde großes Wachstum. Wesentlichen Anteil daran hatten Versiegelungen neuer Gemeindemitglieder aber auch die Auflösung der Gemeinde 

Tonndorf, die 30 Mitglieder zurück nach Rahlstedt brachte.

 

Das Lokal in der Bahnhofstraße 23a wurde daher wiederum zu klein und Anfang der 60‘er Jahre erteilte Apostel Weinmann den Auftrag zur Planung eines Kirchenbaus auf dem bereits 1952 erworbenen Grundstück Wilhelm-Grimm-Str. 12 in Rahlstedt.

 

Anfang der 1960‘er Jahre wurden die ersten Bauanträge gestellt.

der Entwurf des Kirchenneubaus

Gemeinde -Online KalenderDie Baugenehmigung wurde aber erst nach Vorlage eines Entwurfes des Lüneburger Architekten Steinbach erteilt.

 

In der Presse wurde die gelungene Verbindung von Baukunst und Natur mit der Überschrift „Ein Gotteshaus im Grünen“ gewürdigt.

 

Das Gotteshaus wurde am 29. März 1968 durch den Bischof Wittke geweiht und im Frühjahr 1973 konnte die Gemeinde im neuen Kirchengebäude mit 400 Plätzen ihr 50 jähriges Bestehen feiern.

 

Die Gemeinde zählte zu der Zeit 315 Mitglieder.

 

Im Winterhalbjahr 1986/1987 erhielt die Kirche einen Anbau, der für verschiedenste (auch bezirksweite) Zwecke genutzt werden konnte.

 

Im Jahre 1998 konnte die Gemeinde auf das 75-jährige Bestehen zurückblicken.

 

Dieses Jubiläum wurde mit einem feierlichen Gottesdienst und einigen umrahmenden Aktivitäten begangen.

 

Zu diesem Zeitpunkt zählt die Gemeinde etwa 290 Mitglieder.

 

Im Jahre 2002 wurde das Kirchengebäude renoviert.

n dieser Zeit haben die Mitglieder die Gottesdienste in den umliegenden Gemeinden besucht.

 

Als 2009 eine notwendige Bezirksreform innerhalb der neuapostolischen Kirche Norddeutschland durchgeführt wurde, ist die Gemeinde in den Bezirk Hamburg-Ost überführt worden.

 

Im Jahr 2012 wurden auf Grund der demographischen Entwicklung in Gesellschaft und Kirche die Gemeinden Farmsen, Wandsbek, Jenfeld und Rahlstedt in der Rahlstedter Gemeinde zusammengeführt.

 

Daraus ergab sich sehr schnell eine schöne und starke Gemeinschaft in der alle Altersklassen vertreten sind und in der - neben den Gottesdiensten - viele gemeinsame Aktivitäten durchgeführt werden.

 

 

Weil u.a. die sanitären Einrichtungen "in die Jahre gekommen waren", aber auch die Möglichkeiten zum geschwisterlichen Beisammensein optimiert werden sollten, wurde der Umbau der Kirche ab 2015-16 geplant.

 

Die zunächst geplanten Umbauarbeiten innen und außen wurden  wegen des Denkmalschutzes auf den Umbau des Eingangsbereichs begrenzt.

 

Die Umbauarbeiten begannen am 23.01.2017, die Gemeinde verteilte sich auf die umliegenden Kirchen.

 

Am 24.01.2018 wurde die Kirche (zumindest soweit nutzbar, aber noch nicht "vollendet") wieder eröffnet, Apostel Schulz  hielt den ersten Gottesdienst.

 

Die Gemeinde freut sich über den  neuen, lichtdurchflutete Eingangsbereich, die neue Küche und die Räume für Sakristei und Sonntagsschule, die durch verschiebbare  Wände zu variabel großen Räumen verbunden werden können, oder auch zu einem großen Raum geöffnet werden können.

Die Restarbeiten dauern an, aber die Freude über das Schöne hilft, die restlichen Unzulänglichkeiten mit  Geduld und Gelassenheit zu ertragen.

 

Die Gottesdienste werden sonntags derzeit regelmäßig von ca. 100-120 Mitgliedern besucht.

 

Die seelsorgerische Betreuung der Gemeindemitglieder erfolgt derzeit durch 8 priesterliche Ämter  und 10 Diakone.

 

 

Die Gemeinde lädt jeden zu allen

 

Veranstaltungen herzlich ein: 

 

 

Komm wie du bist, sei herzlich willkommen !

 

(Autor: C.R. +m.s)

 

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